Sinn-Gedanken

Ist hier etwas Neues? Sagen lässt es sich nicht. Es ist unruhig. Es ist ein Rückschritt und gleichermaßen auch nicht wichtig, was es ist, wo es hingeht, wovor Dieser oder Jener sich fürchtet. Der Wille kann dort, wo er das Denken verlässt, zur höchsten Motivation gedeihen. Die Stille ist unruhig und rastlos. Die Bewegungen starr, aneinander gefesselte Gestalten.

Optimierung ist Wahn, ist Sinn. Die Gesichter sind die Gleichen; ihre Geschichten? Erzählungen. So lässt es sich annehmen. Die Menschen sprechen und suchen nach den Worten, die sie finden wollten. Es könnte eine Drohung sein, so zusammengepfercht wie sie dort stehen und sich unterhalten, weil sie einander kennen. Auch der Blick von außen zeigt, dass ein Wiedererkennen möglich ist. Der Unterschied ist, dass sie es nötig haben, dass sie es brauchen. Beschreiben lässt sich das alles dabei nicht. Sie haben Ähnlichkeit mit den Tieren im Zoo. Nur, dass ihnen das Gitter fehlt, die Zäune haben sie sich selbst gegraben.

Es ist Irrsinn. Ein Umherirren im Raum im Inbegriff der angedachten Betrachtungen. Die Wahrheit ist eine andere. Immer. Es kann nicht darum gehen, sich stetig gewahr zu werden und die Wirklichkeit zu begreifen. Manchmal braucht es Ruhepausen, Reifephasen. Aber es ist angenehmer, sich nicht verlieren zu müssen. Sich nicht hingeben zu dürfen in der Hierachisierung der Entmaterialisierten. Ihr seid alle besser! Ihr habt alle mehr geschafft! Euch allein ist die Wahrheit und der richtige Weg vorbehalten! Dies ist die Ultima Ratio der Erkenntnis.

Manchmal hilft es nur, auf den Boden zu spucken, um den Irrsinn zu ertragen. Die Neujahrsdudelei, die Vorschriften der guten Vorsätze der Vorsichtigen. Manchen Menschen ist die Existenz vorbehalten, das Ergießen in der Sinnlosigkeit des Daseins. Die Bekundungen der Erkenntnisse sind Nebenschauplatz der Ereignisse. Niemand weiß, wer er ist. Sie alle trachten nur mit einer Ähnlichkeit der Möglichkeiten. Veränderung ist Beisetzung und Schlussendlichkeit. Sinn muss das hier alles nicht haben, aber auch nicht in der Lieblosigkeit und Leblosigkeit verschwinden. Sinn ist nicht mehr und nicht minder, aber immer wiederholt. Das abstrakte Dasein ist jedwede Existenz.

Etwas Neues ist es daher nicht. Es ist der gleichbleibende Trott der Vergänglichkeit und der Wünsche nach einem besseren Dasein. Die Anderen sind immer stärker, das Gras auch immer grüner. Der Wille ist das Wort für den widerstrebenden Geist. Es ist nicht einfach und doch ist es einfacher – sich nicht fürchten zu müssen, ist sich spüren zu dürfen.

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